Der Golfclub Altenhof unterstützt den Kampf gegen Kinderkrebs.

Erstmalig findet im Rahmen des diesjährigen offenen Golfturniers der Deutschen Kinderkrebshilfe am Sonnabend, 15. Juni, in Altenhof eine Registrierungsaktion für die Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) statt. Mit Hilfe eines unkomplizierten Wattestäbchenabstrichs des Speichels werden wichtige Daten für die Typisierungen gesammelt, damit die Knochenmarkspenderdatei größer wird und mehr Blutkrebspatienten Chance auf ein Leben haben.

Das Turnier ist der Auftakt einer einmonatigen Registrierungsaktion im GC Altenhof, die dort bis zum 15. Juli 2019 läuft – nicht nur für Golfer, sondern für alle potenziellen Spender. Auslöser ist die plötzliche Leukämieerkrankung der zweijährigen Victoria in Hamburg, die nur mit Hilfe einer Stammzelltransplantation überleben kann. Vor gut drei Wochen wurde die Krankheit diagnostiziert, seit über einer Woche steht fest, dass sie nur mit einer Hilfe einer Stammzellspende überleben kann. Dank der Spenderdateien finden inzwischen neun von zehn Patienten den passenden Spender.

Beim Abschiedsturnier des Olympiasiegers der deutschen Hockeymannschaft, Moritz Fürste, ließen sich am vergangenen Wochenende schon 80 neue potenzielle Spender für Victoria und für die DKMS registrieren, eine große Registrierungsaktion für Vicki findet am 22. Juni in der Bucerius Law School in Hamburg statt, weitere in Dortmund und Münster. Auch beim Wacken Open Air haben in diesem Jahr wieder viele die Möglichkeit, sich als freiwillige Spender registrieren zu lassen. Nun ist auch der GC Altenhof dabei und will helfen, Leben zu retten.

Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, die oft nur mit einer Stammzellspende eine Chance haben.

Als Spender können sich alle zwischen 17 und 55 Jahren, die die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllen, registrieren lassen. Das ist auch online unter www.dkms.de möglich. Das Registrierungsset wird zugeschickt und dann ist es ganz einfach: „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“, heißt die Devise. Die Spendertypisierungsdaten werden bis zum 61. Lebensjahr gespeichert, denn im Alter von 18 bis 60 Jahren können aus registrierten Spendern tatsächliche Lebensretter und Helden werden. Nur noch selten ist zur Entnahme des Spendermaterials eine Operation erforderlich, heute werden meistens aus dem Blut die Leukozyten entnommen und dann dem Patienten übertragen.

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