Herrenteam muss tief scoren – Damen spielen auf Wintergrüns

Die Herrenmannschaft des GC Altenhof schlägt am Sonntag am 3. Spieltag der 2. Bundesliga Nord im Norden Berlins auf dem Platz des GC Stolper Heide ab. Mit einem vierten und einem fünften Rang in der Tageswertung belegt die Mannschaft von Trainer Yannick Oelke aktuell Platz vier in der Tabelle. Einen Abstiegsplatz. „Wir sehen den Spieltag als Chance, denn der Platz im GC Stolper Heide lässt niedrige Scores zu. Da müssen wir Bestleistung abliefern“, so Oelke, der den Kampf um Platz drei, der zum Klassenerhalt reicht, noch nicht aufgegeben hat.

Die Damen haben dagegen einen interessanten aber auch etwas skurrilen Spieltag vor sich. Ausgetragen wird der am Sonntagmorgen beim Tabellenführer GC Hannover, der aktuell seinen Platz umbaut und daher eine Sondergenehmigung für den Spieltag eingeholt hat. Der stark verkürzte Par-64-Kurs hat keine Par-5-Löcher und wird auf Wintergrüns gespielt. „Wir sind gespannt, was uns dort erwartet“, sagt Sallmann.

Personell haben die Damen den Vorteil zum vergangenen Spieltag, dass Chris Kobarg wieder dabei ist. Nachwuchstalent Victoria Hoffmeister wird dagegen fehlen. „Wir haben uns im Training auf das Spiel mit Eisen konzentriert“, sagt Sallmann. Klar, denn lange Drives sind auf einem Par-64-Platz eher selten erforderlich. Ganz glücklich ist Sallmann mit der Umbausituation im GC Hannover aber nicht. Er sagt: „Ich denke nicht, dass an diesem Spieltag auch unbedingt die stärkste Mannschaft gewinnen wird. Im Spiel auf Wintergrüns kann man bei den Schlägen Glück oder Pech haben.“ Mit den vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang können die Altenhoferinnen aber entspannt in den Spieltag gehen. Die etwas kuriosen Bedingungen für einen Spieltag in der 2. Bundesliga haben schließlich alle fünf Mannschaften gleichermaßen zu bewältigen.

Anders als beim vergangenen Spieltag, wird Yannick Oelke bei seinem Herrenteam dieses Mal auf ein Shootout um die Aufstellung im Einzel verzichten. Er kann sich aber ein gutes Bild vor Ort machen, welche seiner Schützlinge mit dem Platz gut zurecht kommen. „Wir sind bereits am Freitag angereist, um eine extra Einspielrunde zu haben“, erklärt Oelke, der in seiner Mannschaft eine positive Stimmung spürt: „Die Jungs haben richtig Bock auf den Spieltag. Der Platz gibt einem viele Chancen tief zu scoren, diese müssen wir dann auch nutzen.“ Realistisch betrachtet, brauchen die Altenhofer mindestens Platz drei, um sich in den verbleibenden beiden Spieltagen, den letzten am 4. August auf der heimischen Anlage, noch eine Chance auf den Ligaverbleib zu erhalten. „Wir werden einfach Erster oder Zweiter“, geht Oelke humor- und hoffnungsvoll an die Aufgabe in Berlin heran.

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