Herrengolf im Golf Club Altenhof e.V.

Roughshooter Open 2021

Was für ein großartiger Tag! Kaiserwetter, wolkenfreier Himmel, angenehme Temperaturen, wenig Wind. Der Platzzustand zeigte sich ebenfalls in bestem Gewand. Perfekte Voraussetzungen für eine großartige Runde Golf. Und, obwohl sich herauskristallisierte, dass man ehrliches Golf würde spielen müssen, da die Rahmenbedingungen leider keinen Raum für Ausreden boten, fanden sich 80 Teilnehmer in Altenhof ein, womit das uns zur Verfügung stehende Startplatzkontingent komplett ausgeschöpft war.

Besonders gefreut haben wir uns über unsere Gäste, die unsere Runde mit sportlicher Ambition und sympathischem Wesen zu bereichern wussten. Sie alle möchten wir nachträglich noch einmal ganz herzlich grüßen:

  • Philipp Geil vom Golf Club an der Schlei
  • Thomas Döbel vom Golf & Landclub Uhlenhorst
  • Jürgen Wonka und Carl Jaques vom Golf Club Kitzeberg
  • Markus Preuß und Robert Schwarz vom Golfclub Stenerberg

Immerhin drei von Ihnen haben es geschafft, den Platz nicht mit leeren Händen zu verlassen. Das sollte doch genug Motivation sein für ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Ihr seid uns herzlich willkommen!

Lasst uns mit dem unangefochtenen Highlight des Tages beginnen.

Gerade erst hat er seine Golfaktivitäten aus Havighorst nach Altenhof verlegt – seine Mitgliedschaft ist kaum drei Spieltage alt, schon stellt er unter Beweis, dass er sich richtig entschieden hat. Als Rückraumrecke beim THW Kiel trug Josef "Sepp" Willisch einst die Nummer 10 auf dem Trikot. Die scheint seine Glückszahl zu sein. Denn auf Bahn 10 lochte er aus 160 m direkt zum Hole-in-One ein. Was für ein sensationeller Schlag! Wir applaudieren abermals und bedanken uns herzlich für ein leckeres Gläschen Averna.

Kommen wir zu den Platzierungen.
Für drei Golf-Maniacs sollte es ebenfalls ein fantastischer Tag werden. Denn sie staubten so richtig ab. Jackpot! Die Lostrommel war bis zum Rand gefüllt mit kulinarischen Raffinessen. Aus dem Hause Luzifer standen für die drei Bruttoplätze je 7 Kaffeespezialitäten zur Verfügung. Und aus der Fleischerei Seemann wurden drei mit Leckereien gespickte Presentkörbe zugeliefert.

Bei Jan-Ove Nissen kommen uns ernsthafte und für jeden nachvollziehbare Zweifel auf, ob seine Latifundien groß genug bemessen sind, um die mittlerweile auf Mittelgebirgsgröße angewachsene Menge von Trophäen noch aufnehmen zu können. Er gewann - mal wieder – den ersten Platz Brutto und Netto in der Handicapklasse 1.

Vielleicht hatte Rainer Baier genug von einer längeren Phase altruistisch-vornehmer Zurückhaltung. Möglicherweise hatte er aber auch einfach seine Frau im Nacken, die Tribut zum Ausgleich forderte, weil er so oft auf dem Platz ist. Pragmatisch gesehen ist sein Sieg im Brutto und Netto in der Handicapklasse 2 auch wegen des kurzen Heimwegs der Proviantvorräte klar von Vorteil.

Einen „Premium“-Tag erwischt hatte auch Julian Kleinophorst. Nun wird er sein mit Kaffee, Wurst und weiteren Köstlichkeiten beladenes Mobil gen heimischer Gefilde lenken. Er hat das Brutto und Netto in der Handicapklasse 3 beeindruckend deutlich für sich entschieden.

Doch es gab noch Weitere, die in der Form waren, Großes zu leisten. Energisch-dynamisch schwang Matthis den Morgenstern über den Platz und pflügte das Gros seiner respekterstarrten Konkurrenten beiseite. Er nahm eine Doppelplatzierung auf Treppchen 2 im Brutto und Netto in der Handicapklasse 2 an die Kette.

Wer außerhalb seiner Freizeitaktivitäten mit gepflegten Bodenbelägen zu tun hat, weiß diese auch beim Golf zu schätzen. Philipp Geil vom GC an der Schlei wusste gestern das Berufliche mit der Freizeit in Einklang zu bringen, benutzte offensichtlich nur die Bodenflächen, die vor seinem geschulten Auge bestehen durften und erspielte sich somit den 2. Bruttoplatz der obersten Kaste.

Auch "Mighty" Mike Kaus fühlte sich gestern zu Besonderem berufen. Die Probeschwünge mitgezählt, dürfte er bei ca. 300 Schlägen gelandet sein. Womit glasklar widerlegt ist, dass Golf keine sportliche Herausforderung darstellt. Mit höchster Konzentration bezwang er Fairways und Grüns und erarbeitete sich die zweite Bruttoplatzierung in Handicapklasse 3.

Baumstarke Hölzer und Eisen spielte ein weiterer Wiederholungstäter. Er kann vom Treppchen einfach nicht genug bekommen. Christoph von Baum-Mühlenburg begann die noch junge Saison mit HCP 15,9 und stand bereits vor dem gestrigen Spieltag bei 7,8. Seinen Lauf setzte er gestern mit dem 2. Netto in der Handicapklasse 1 auf eindrucksvolle Weise fort.

Da geht noch was! Er hat sich nicht nur auf den Weg gemacht, als Clubmanager in Altenhof zu agieren, sondern managte gestern auch ein ausgezeichnetes Golfspiel. In der Ruhe liegt die Kraft. Fynn Andresen war zum ersten Mal bei den Roughshootern und ist nun hoffentlich ausreichend infiziert, um sein Können auch in Zukunft unter Beweis zu stellen. Er errang das 2. Netto in Handicapklasse 3.

Von der atemberaubenden Distanzüberwindung seiner Bälle ist bereits am vergangenen Mittwoch berichtet worden. Dass jedoch nicht einmal das tiefe und dichte Gehölz vor seinen Explosivschlägen zu schützen vermag, musste der hier Schreibende gestern zur Kenntnis nehmen, als er beim Durchspielenlassen Zuflucht in der Tiefe des Waldes gesucht hatte. Einem Johannes Maly entkommt man nicht so leicht – so lautet das Fazit. Dennoch hat seine kleine Exkursion weder dem Schreibenden, noch Johannes' Spielergebnis geschadet. Er sicherte sich den dritten Nettoplatz in Handicapklasse 1.

Wenn einer ausreichend golferische Präzision besitzt, um auf dem diffizilen Kurs am Stenerberg zu bestehen, dann stellt Altenhof für ihn natürlich nur eine mäßige Herausforderung für ihn dar. Unser Gast Robert bewies, dass sein Nachname zu Unrecht zu falschen Rückschlüssen führen könnte. Er sah nämlich keineswegs schwarz – im Gegenteil. Er errang den dritten Platz in Handicapklasse 2.

Zu guter Letzt ist da noch unser Roughshooter-Novize aufzuführen. Bei seinem ersten Herrennachmittag hat er sich offenbar wohl gefühlt, denn er kam wieder, worüber wir uns sehr freuen. Ralf Höfer nutzte den Spieltag, unter Beweis zu stellen, dass er dem Anfängerstatus nun endgültig entwachsen ist. Das Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Fynn hat er im Stechen leider verloren, den dritten Platz in der Handicapklasse 3 aber sicher in der Tasche.

Unsere Sonderpreise.
Gegen jemanden, der schon aus beruflichen Gründen verpflichtet ist, sein Können auf dem Schießstand unter Beweis zu stellen, ist natürlich auch bei einem Nearest to the Gin kein Kraut gewachsen. Nachdem Torben Reinberg sein Eisen sauber kalibriert hatte, nahm er die Fahne der 13 ins Visier. Es verblieben nur noch 3,08 m ins Schwarze und sicherten ihm liquidierte Wacholderbeeren.

Beim Longest Drive ging es – im wahrsten Sinne des Wortes – um die Wurst. Einen solchen Hieb an der 17 zu meistern, erfordert schwungvolle Präzision. Hier gilt es nicht, einfach nur drauf zu zimmern, sondern gleichzeitig auch den Ball vor der Entsorgung im frontalen Teich zu retten. Dieses Kunststück gelang gestern unserem Jungtalent Hand Bendtfeldt am besten. Es verbleiben nur noch etwa 5 Meter Luft bis zum Fairwayrand.

Unser Dank für eine Vielzahl von Preisen gilt unseren Unterstützern und Sponsoren: Dörte Reese, Reiner “Lucky" Wegner, Maik Seemann, Johannes Maly sowie einem weiteren Spender. Großartig!

Des Weiteren bedanken wir uns für die tolle Unterstützung durch unser Sekretariatsteam, bei unseren Greenkeepern, bei Jens-Gunter Knauer und bei Christopher Bauer und seinem Gastronomieteam für die leckere Bewirtung.

Zauber2
Sieben Feinmechaniker, die in den Pott eingezahlt hatten, waren in der Lage mit dem zweiten Schlag einzulochen. Ein weiterer Spieler reduzierte die körperliche Ertüchtigung auf das absolute Minimum und sparte sich den zweiten Schlag. Das Hole-in-one von Josef "Sepp" Willisch wird natürlich mit einer Doppelvergütung belohnt. Er erhält 24,- Euro.

Über jeweils 12,- Euro freuen sich Marquard Gregersen, Arnd Woelcke, Stefan Blümke, Michael Voß, Klaus-Dieter Böhme sowie unsere Gäste Philipp Geil und Jürgen Wonka.

Allen "Abstaubern" gratulieren wir ganz herzlich!

Im Anhang könnt Ihr die 6-seitige Auswertung des Spieltages herunter laden.

Ein Wort zum Abschluss in eigener Sache. Bezüglich des Essens sind uns im Vorfeld interne und externe Kommunikationsmängel unterlaufen, die offensichtlich zu Irritationen geführt haben. Das lag nicht in unserer Absicht. Wir bitten, das zu entschuldigen und geloben Besserung. Wir würden uns freuen, Euch alle im kommenden Jahr wiederzusehen. Bis dahin: Bleibt gesund und genießt eine tolle Golfsaison!

Viele Grüße,

Eure Men's Captains

Wilm Ihlenfeld, Peter Finck